Spezialstation 5

Leitung

Dr. med. Stefan Röpke

Mitarbeiter

Dr. med. Laura Diedrichs (Assistenzärztin)

Dimitris Repantis (Assistenzarzt)

Dipl.-Psych. Anke Rüter (Psychologin)

Priv.-Doz. Dr. Olaf Schulte-Herbrüggen (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie)

Rita Thill (Co-Therapeutenleitung)

Aktuelles: Überregionales stationäres Behandlungsangebot für Patientinnen und Patienten mit schwerer posttraumatischer Belastungsstörung über 12 Wochen in Einzel- und Gruppentherapien. Genauerer Informationen in Kürze auf dieser Internetseite.

 Station 5

Tel. 8445-8750

 

Im stationären Bereich gehört die Station 5 zum Modul "Persönlichkeitsstörung und Emotionsregulation". Bei notwendiger intensiver diagnostischer Abklärung werden die Patienten im Rahmen eines 2-4wöchigen stationären Aufenthaltes beobachtet, diagnostiziert und psychopharmakologische sowie psychotherapeutische Strategien konzipiert.

Auf der Station 5 werden längerfristig überwiegend Patienten aus dem Formenkreis der Cluster-B Persönlichkeitsstörungen behandelt (Borderline, Histrionisch, Narzisstisch). Insbesondere wird eine Dialektisch-Behaviorale-Therapie für Patienten mit einer Borderline-Störung angeboten. Hierbei handelt es sich um eine 12wöchige stationäre Therapie, die den Fokus insb. auf Suizidalität, selbstschädigende und therapiegefährdende Verhaltensweisen legt. Neu in diesem Zusammenhang ist ein stationäres Therapieangebot für Männer mit einer Persönlichkeitsstörung aus dem Cluster-B, insb. der Borderline-Störung. Somit existieren auf Station 5 zwei DBT-Gruppen, ein reine Frauen-Gruppe und eine Männer-Gruppe, in die auf Wunsch auch Frauen aufgenommen werden, so dass man von einer gemischten Gruppe ausgehen kann.

Die stationäre Behandlung gliedert sich im wesentlichen in 3 Phasen:

 

Phase 1: Kontaktaufnahme über 030-8445-8665 zur Vereinbarung eines ca. 20minütigen ambulanten Vorstellungstermins. Die Wartezeit besteht in der Regel einige Wochen.

 

Phase 2: Nach dem ambulanten Vorstellungstermin wird bei Indikation zur stationären Therapie eine Aufnahme auf Station 5 für eine 2-3wöchige diagnostische, motivationale und psychopharmakologische Therapiephase vereinbart. Die Aufnahme erfolgt über eine Warteliste, wobei hier die ungefähre Wartezeit ca. 2-8 Wochen beträgt.

 

Phase 3: Bei Indikation für das 12wöchige Therapieprogramm Aufnahme entweder direkt aus der Phase 2. oder über eine Warteliste, wobei die Wartezeiten hier erheblich schwanken können (bis zu 6-8 Monaten).

 

(Phase 4: Bei Indikation zu einem zweiten stationären Aufenthalt wird die Dauer der Therapie auf 6 Wochen beschränkt)

 

(Phase 5: Patienten, die auf der Station 5 das DBT-Programm durchlaufen haben, können auf der Station 5 zu einem Krisenaufenthalt für die Zeitdauer von höchstens 10 Tagen aufgenommen werden. Alle anderen Patienten mit einer Borderline-Störung werden auf der Station 18b zur Krisenintervention aufgenommen)

 

Des weiteren bieten wir eine wöchentliche ambulante DBT-Gruppe für ehemalige Patienten der Station 5 an, sowie eine Selbsthilfegruppe für ehemalige Patienten.

 

Außerdem besteht seit einiger Zeit ein Borderline-Netzwerk (www.borderline-netzwerk.de), ein Zusammenschluss von ambulanten und stationären Therapeutinnen und Therapeuten, die sich für die Behandlung von Borderline-Patienten interessieren und wo Sie neben deren Adressen auch Informationen zur ambulanten und stationären Therapie finden.

Kontakte für Therapeuten/-innen

Für ärztliche und psychologische Therapeuten/-innen gibt es grundsätzlich die Möglichkeit per E-Mail über stefan.roepke@charite.de Anfragen in bezug auf Therapien von Persönlichkeitsstörungen u.ä. zu schicken.

Letzte Modifikation: 11.04.2010