Gedächtnissprechstunde
Mit dem Altern können langsam fortschreitende Erkrankungen des Gehirnes auftreten. Diese wirken sich auf die geistige Leistungsfähigkeit, die Stimmung, die Befindlichkeit und das Verhalten aus. Beispiele für solche Erkrankungen sind die Alzheimer Erkrankung und andere Demenzerkrankungen, Depressionen und Folgen von Durchblutungsstörungen. Heute ist bekannt, dass eine frühzeitige Erkennung und Behandlung dieser Erkrankungen einen dauerhaften Nutzen für die Betroffenen – und auch das Umfeld - hat.
Unser Angebot richtet sich an älter werdende Menschen (insbesondere ab ca. dem 50ten Lebensjahr, aber in begründeten Fällen auch Jüngere), die eine Minderung ihrer Leistungsfähigkeit (z. B. Gedächtnis, Konzentration, Aufmerksamkeit, …) bemerken oder aber feststellen oder darauf aufmerksam gemacht werden, dass sich ihre Stimmung, ihr Verhalten oder ihre Befindlichkeit ändern. Mit vielfältigen Methoden können wir überprüfen, ob und welche Hirnerkrankung (z. B. Demenz, Depression, Psychosen) zu Grunde liegt oder aber eine vorübergehende Funktionsstörung (z. B. Delirante Syndrome, Fehl- oder Mangelernährung, Nebenwirkungen von Medikamenten) die Ursache ist.
In aller Regel erfolgt die Diagnostik dieser Erkrankungen ambulant nach den Regelungen der gesetzlichen Krankenkassen oder der privaten Krankenversicherungen. Für eine umfassende, vollständige Diagnostik inklusive Zusatzuntersuchungen sind meist zwei bis drei Termine erforderlich. Die Diagnostik, gegebenenfalls in Absprache mit dem Hausarzt oder anderen behandelnden Ärzten, schließt, falls erforderlich, sämtliche erforderlichen medizinischen, neuropsychologischen und sonstigen zusatzdiagnostischen Untersuchungen ein. Hierzu gehören z. B. auch eine Kernspintomographie und eine Liquorpunktion, sowie eine Untersuchung des Blutes. Um Wartezeiten zu vermeiden ist es günstig, wenn Sie bereits zum ersten Besuch bei uns sämtliche medizinischen Unterlagen, die Ihnen zur Verfügung stehen, mitbringen. Das hilft auch Doppeluntersuchungen zu vermeiden.
Nach Abschluss der Diagnostik wird eine ärztliche und auf Wunsch eine psychologische oder soziale Beratung für die Weiterbehandlung durchgeführt. Je nach Ihrem Wunsch und in Absprache mit Ihrem niedergelassenen Haus- oder Nervenarzt begleiten wir nach Diagnosestellung auch Ihre Therapie längerfristig.
Hochschulambulanz Gedächtnissprechstunde
Frau Günther und Herr Langlotz
Tel. 030-8445-8310
oliver.peters@charite.de
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