Kontakt:
Tel: 030 / 8445 8730 oder 030/8445 8740 (Frau Irmgard Welling, Frau Brigitte Alznauer)

Blick in eines der Einzelzimmer
Zu den Mitarbeitern des affektiven Moduls gehören neben den Oberärzten und Assistenzärzten, das Team des Pflegepersonals als Co-Therapeuten, mehrere Psychologen, sowie Sozialarbeiter, Bewegungstherapeuten und Ergotherapeuten. Die meisten Mitglieder des Teams sprechen fließend Englisch, so dass auch die Betreuung englischsprachiger Patienten möglich ist.

Die Therapie erfolgt im Rahmen eines Gesamtbehandlungsplans, der von Beginn an unter Berücksichtigung der Schwere und Art der aktuellen Symptomatik und unter Vermittlung eines Krankheits- und Therapiekonzepts mit dem Patienten besprochen wird.
Die Behandlung umfasst psychopharmakologische, kognitiv-verhaltenstherapeutische, sozialtherapeutische, ergo- und bewegungstherapeutische Angebote, die sowohl stationär, ambulant als auch tagesklinisch wahrgenommen werden können.
Das psychotherapeutische Angebot besteht aus einer psychoedukativen Gruppentherapie, mehreren psychotherapeutischen Kleingruppen mit den Schwerpunkten Depression, Angsterkrankungen und bipolare Störungen sowie ärztlichen und psychologischen Einzeltherapien. Unser Psychotherapieangebot basiert auf dem kognitiv-verhaltenstherapeutischer Grundlage. Dabei finden individuelle Faktoren, die zur Ausbildung oder Aufrechterhaltung der Störungen beitragen können wie z. B. Partnerschaftskonflikte oder berufliche und finanzielle Belastungen Berücksichtigung.
Neben modernen antidepressiven, phasenprophylaktischen sowie unterstützenden Medikamenten und psychotherapeutischen Verfahren kommen Wach- und Lichttherapien zur Anwendung. Auch antidepressive Stimulationsverfahren (Elektrokonvulsionstherapie, transkranielle Magnetstimulation, Vagusnervstimulation, tiefe Hirnstimulation) werden angeboten.
Als Universitätsklinik bieten wir den Patienten auch die Möglichkeit ggf. an neuen innovatien Behandlungsstudien teilzunehmen (siehe unter Forschung).
Unser Pflegeteam arbeitet nach dem Modell der Bezugspflege. Dabei steht jedem Patienten eine Pflegekraft während des stationären Aufenthalts zur Seite, mit der ein therapeutischer Wochenplan erarbeitet und umgesetzt wird. Weiterhin ist das Pflegeteam leitend oder co-therapeutisch am Gruppenangebot des Moduls beteiligt, zu dem unter anderem Kultur-, Literatur-Sport und Entspannungsgruppen sowie Konzentrationstraining gehören.

Blick in den Tagesraum
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