Behandlung chronischer Depression - BMBF-gefördertes Projekt „Emotion und Kognition“
Prof. Dr. I. Heuser
Dr. M. Colla
Dr. P. Klein
Dipl. Psych. Christina Scheibe
Depression ist eine körperliche und psychische Erkrankung, die bei chronischem Verlauf viele Jahre anhalten kann. Hierbei zeigt sich, dass Menschen mit einer Depression dazu tendieren emotionale Inhalte negativer zu bewerten als gesunde Menschen. Dies wird als affektiver Bias bezeichnet. Depressionen lassen sich auf zwei Arten behandeln: medikamentös und psychotherapeutisch.
Bei der medikamentösen Therapie werden Antidepressiva verwendet. Diese wirken auf die Botenstoffe im Gehirn und beeinflussen auf diese Weise die Stimmung. Bei der Psychotherapie gibt es unterschiedliche Ansätze. Eine bestimmte Therapie für chronisch depressive Patienten hat beispielsweise das Ziel, zwischenmenschliche Kontakte erfolgreicher zu gestalten. Der Erfolg bewirkt wiederum eine Stimmungsverbesserung.
Unser Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie die Psychotherapie auf den affektiven Bias wirkt. Daher werden Patienten im Rahmen der Studie nur psychotherapeutisch behandelt. Im Rahmen der Studie werten wir nicht nur die Antworten auf bestimmte Fragen aus, sondern messen mit einem modernen bildgebenden Verfahren Veränderungen in der Aktivität des Gehirns (funktionelle Magnet-Resonanz-Tomographie oder kurz fMRT).
Alle Informationen im Überblick finden Sie hier.
Bitte beachten Sie auch die Links zu den weiterführenden Informationen!
• Gesunde Probanden, die bereit wären, sich im Rahmen unserer Studie untersuchen zu lassen.
- Wir zeigen Ihnen ein Lächeln! Weitere Informationen hier.
- MRT-Untersuchung. Weitere Informationen hier.
• Psychologiestudenten oder Medizinstudenten, die das Ziel haben, eine Diplom- bzw. Doktorarbeit im Rahmen unseres Projektes zu schreiben bzw. ein Praktikum zu machen.
Dr. Philipp Klein
Mail: philippklein@charite.de
Tel: 030/8445-8380